Geschichte der Firma Scheidegger Computer

Mein Name ist Peter Scheidegger. Ich habe die Firma Scheidegger Computer im Dezember 2001, mit 21 Jahren, gegründet. Operativ tätig ist sie seit 1.1.2002. Sitz der Firma war damals Tramelan, wo ich aufgewachsen bin. Seit 2005 bis 2020 war der Sitz der Firma in Arni BE, danach haben wir den Sitz nach Biglen verlegt.

 

Werdegang

Mit 13 Jahren hatte ich den ersten Zugang zu einem PC. Es war der PC meiner Eltern mit der Betriebsbuchhaltung (ein 486er Rechner mit Windows 3.11). Leider durfte ich nicht so oft wie ich wollte am PC arbeiten bzw. spielen!

Mit 15 Jahren konnte ich mir meinen ersten eigenen PC anschaffen. Kurz darauf folgte der Anschluss ans Internet über ISDN. Den grössten Teil meiner Freizeit verbrachte ich damit, das Internet zu erforschen und am PC herumzubasteln, die Hardware aufzurüsten und zu frisieren.

1996 bis 1998 absolvierte ich die zwei praktischen Lehrjahre als Landwirt, da es noch nicht möglich war, in der Schweiz den Beruf des Informatikers zu erlernen. (Der Beruf des Informatikers mit eidgenössischem Fachausweis wurde in der Schweiz erst 1998 eingeführt und im Berufsbildungsgesetz verankert.)

Winter 1998/1999 Landwirtschaftlicher Winterkurs Teil 1
Winter 1999/2000 Landwirtschaftlicher Winterkurs Teil 2
In der Winterschule belegte ich als Wahlfach Informatik und erhielt die Abschlussnote 6.0.
17.3.2000: Lehrabschlussprüfung mit Fähigkeitsausweis.
In den Sommermonaten arbeitete ich auf dem Betrieb meiner Eltern und fuhr für die Käserei mit einem Lastwagen die Milch aus der Region zusammen. In dieser Zeit baute ich auch die ersten PCs zusammen. Das nötige Fachwissen suchte ich aus Bücher und dem Internet zusammen.

Ab Herbst 2000 bis Beginn der Rekrutenschule arbeitete ich auf einem grossen Schweinezucht und -mastbetrieb. Die Fütterung der Tiere lief computergesteuert.

2001 Rekrutenschule in Bremgarten bei der Flieger Genie.

13.12.2001: Gründung (Handelsregistereintrag) der Firma Scheidegger Computer mit dem Schwergewicht auf PC-Support vor Ort bei Kunden, sowie dem Bauen und Reparieren von Computern.

2002 Unteroffiziersschule in Bremgarten. Die WK-Tage absolvierte ich in der Öffentlichkeitsarbeit der Armee. Meistens für Aufbau und Betreuung der IT- und Media-Infrastruktur für Ausstellungen.

2002 bis 2003 gab ich, nebst dem Aufbau der Firma, für ein Ausbildungsinstitut Informatikkurse (rund 50%). Seit 2003 sind die Informatikkurse ein wichtiger Bestandteil der Firma Scheidegger Computer, sie werden nun aber unter eigenem Namen angeboten.

Seit 2003 ist auch der Onlineshop ein wichtiger Bestandteil der Firma. Heute bieten wir über 30‘000 Artikel in den Bereichen Computer und Heimelektronik in unserem Onlineshop an. Die Lagerarbeiten werden durch eine Partnerfirma bewältigt.

Seit 2004 können wir nebst unseren Privatkunden nun auch einige KMU betreuen. Support vor Ort beim Kunden ist der grösste Geschäftszweig.

2007 bis 2009 durften wir – nebst dem laufenden Tagesgeschäft – mit der holländischen Firma Guidion für die Swisscom PC-Supportaufträge durchführen. Daraus entstand das heutige Home Service Team der Swisscom (welches seit 2009 ausschliesslich durch die Swisscom-Mitarbeiter betreut wird).

Die Zusammenarbeit mit anderen regionalen Computerfirmen ist uns wichtig. So können wir Engpässe und Ferien gut überbrücken. Auch der Informationsaustausch ist hier sehr wichtig.

2008 wurde unser Supportbereich ausgebaut. Wir betreuen nun auch Arbeitsplätze für Sehbehinderte und Blinde.

2008 Gewerbeausstellung in Biglen. Dies war unsere erste Ausstellung, an der wir einen grossen Teil unserer Produkte-Palette präsentieren konnten. Die Ausstellung war für uns ein grosser Erfolg.

Seit 2009 ist die Firma Scheidegger Computer ein Partner der Swisscom (Schweiz) AG.

2009 Einstellen des ersten Mitarbeiters, nebst meiner Frau welche seit Beginn der Firma Teilzeit mithilft. Die Firma beschäftigt teilzeitlich auch einen ausgesteuerten Arbeiter in Zusammenarbeit mit dem Regionalen Sozialdienst.

2011 der Arbeitsbereich PC-Bau wird vergrössert und die Marke Tilima entsteht. www.tilima.ch

 

2012 aus der Einzelfirma Scheidegger Computer wird eine GmbH.

2013 heisst es wieder Gewerbeausstellung BIG13

Es ist wieder mal Zeit, die Geschichte weiter zu schreiben (April 2022)

 

2014 Auf dem Hof wo ich aufgewachsen bin, scheitert die Nachfolgeregelung aus finanziellen Gründen des Nachfolgers. Wie tief Wurzeln sein können, hat sich hier wohl gezeigt, denn ich übernahm die Leitung des Restaurants welche zum Hof gehört kurzentschlossen auf 1. September 2014. Ein Beinbruch beim Turnen im Oktober, machte den Start nicht ganz einfach.

 

2015 Nebst den Arbeiten des Computergeschäfts übernahm ich den ganzen Bauernhof per 01.01.2015. Infos zum Hof: www.scheidegger-ranch.ch

 

2016 Anfrage durch HiFi+Sound Schneider, ob ich Interesse hätte ein Teil der Ladenfläche zu mieten. So kam die Werkstatt und reguläre Öffnungszeiten nach Biglen an die Rohrstrasse 52.

 

2017 Mit einem Mitarbeiter bestreiten wir alle Arbeiten und wir dürfen immer mehr KMU zu unseren Kunden zählen. Mittlerweile haben wir mehr Aufträge von KMU als von Privat.

 

2018 Umzug von HiFi+Sound Schneider nach Zäziwil, daher mussten wir eine neue Ladenfläche finden und konnten gleich ins Haus nebenan ziehen, an die Rohrstrasse 54.
Auch hiess es in diesem Jahr wieder Gewerbeausstellung.

 

Das Leben schreibt auch Geschichten die man nicht möchte. In der Ehe sind die Pfeiler nicht mehr stabil und schwanken, leider bis zum Fall.

 

2020 Scheidung im Januar und dann Corona, einiges ändert sich und mit Corona streichen wir auch das Schulungsangebot von unserer Produktpalette. So können wir uns besser auf die Support und Verkaufs Aufgaben kümmern, welche nun oft per Fernsteuerung und Telefon von statten gingen.

 

2021 Corona Massnahmen werden der Situation angepasst und auch die Kunden passen sich den Regeln an, das Verkaufsgeschäft rutscht immer mehr in den Onlinehandel.

 

2022 Anpassung der Öffnungszeiten. Von 4 Nachmittagen die Woche verkürzen wir auf 2 Nachmittage. Obwohl die Corona Massnahmen so gut wie weggefallen sind, bleibt die Laufkundschaft mager. So haben wir mehr Zeit für die vor Ort Betreuung der Kunden, welche nach wie vor sehr gefragt ist und unser Hauptgeschäft ausmacht.